von Christian Uhl

Am Haus der Statistik soll in Zukunft auch das neue Bezirksrathaus der Berliner Mitte entstehen. Die neue Arbeitswelt benötigt dynamischere Raumkonzepte und Bürger fordern eine Verwaltung, die sich in Zukunft als Vernetzungsinstanz und Förderer von bürgerlichen Initiativen versteht. Es stellt sich die Frage, wie sich ein Rathaus als einen politischen Katalysator verstehen lässt, in dem alle Bürger dazu motiviert werden ihre Ideen und Wünsche einzubringen.

 

Das Rathaus als politischer Katalysator wird als Vernetzungsinstrument und Experimentierraum verstanden. Eingebunden im städtischen Leben schafft es einen öffentlichen Innenraum, der durch ein diverses Programm und durch die Möglichkeit zum Aufenthalt allen Menschen zur Verfügung steht.

Aus dem Alltäglichen heraus entsteht die räumliche Verbindung zu den politischen Instanzen. In der Konzentration des öffentlichen Lebens im Rathaus und durch den Aufenthalt wird sich der Stadtbürger seiner Möglichkeiten bewusst, findet Ansprechpartner und Raum Ideen zu verwirklichen.

Betreut wurde die Arbeit von Prof. Jan Kampshoff (Erstprüfer) und Urs Kumberger TELEINTERNETCAFE (Zweitprüfer).